Moin und Tschüss

Nach dem Auftakt, in dem Michael Nimczyk mit den frischen Sieger Mon Royal seine erste gute Chance hat, beginnt die V6-Wette, doch heißt es gleichzeitig auch Abschied nehmen. Der elfjährige Wallach Quandor, mit 11 Siegen und 60 Platzierungen bei 80 Starts nicht nur zuverlässig wie kaum ein anderer Vierbeiner, sondern auch Publikumsliebling in Hamburg gewesen, beendet seine Karriere nun offiziell. Seinen letzten Start hatte der Fuchs, damals in der Hand von Michael Nimczyk, am 19.12.2024 siegreich gestaltet. Wem wird Besitzerin Lesley Renner zum V6-Auftakt gratulieren können? Vieles spricht für einen einheimischen Erfolg durch Viginia (Holger Ehlert) oder Lloyd (Wladimir Gehning), doch einige chancenreiche Gäste lassen die Prüfung durchaus offen wirken. Auch anschließend könnte ein Zweierweg im Vordergrund stehen, diesmal im Rennen der Anfängerklasse durch den Debütanten Pirate of Greenwood (Michael Nimczyk) und die nach aufwändigem Verlauf in Gelsenkirchen schon gut gegangene Witana (Holger Ehlert). Im ersten Rennen der Amateur- und Nachwuchsfahrer sind in V6-3 Markierungen beim sechsfachen C-Bahn-Sieger Cracker Jet (Julia Holzschuh) und dem gerade erst in Hamburg in Rekordzeit erfolgreichen Savonarola (Wolfgang Ulrich) Pflicht, aber Pferde wie Elma OE (Immo Müller), Cleveland (Thomas Maassen) oder Kijev (Adam Köhler) können zweifellos genug, um in das mögliche Duell einzugreifen. Für die Viererwette, in der 4.000 Euro Garantieauszahlung warten, sollte man sogar noch weitere Kandidaten berücksichtigen.

Neuauflagen

Die zweite V6-Halbzeit beginnt in V6-4 mit einem Duell, dass zuletzt in Mönchengladbach schon knapp ausging, als Doppelsieger Tigerhead (Marciano Hauber) Njord Invicta (Michael Nimczyk) knapp bezwingen konnte. Vom Rest scheinen vorrangig Vermithrax (Joachim Hay) und der in Hamburg immer gut gehende Duval di Masi (Dennis Spangenberg) in der Lage zu sein, dem Duo auf die Pelle zu rücken.

Wer eine Bank sucht, kann in V6-5 fündig werden, wo der als Favorit ins Rennen gehende Norbert Charisma (Anna-Lisa Kunze) wie schon in Gelsenkirchen gegen Max Hazelaar (Julia Holzschuh) das bessere Ende für sich haben sollte. Ein anderer Sieger käme überraschend. Auch zum Abschluss der V6-Wette treffen sich zwei Pferde, die schon einmal gemeinsam die ersten beiden Plätze belegten. Im Mai über Steherdistanz bezwang WalkofFame Diamant (Dennis Spangenberg) den ein Jahr jüngeren Orkan Bo (Marciano Hauber), der diesmal aber 20 Meter besser und ohnehin extrem günstig in der Bänderstart-Partie steht. Gespannt sein darf man auf das Comeback der in Schweden nicht ganz wie erhofft operierenden Undinia (Michael Nimczyk).

Keine V6-Bank, da das letzte Rennen nicht mehr zur Bahrenfelder Königswette zählt, aber dennoch unschlagbar dürfte zum Abschluss der bei fünf Starts noch nicht bezwungene Izoard As (Michael Nimczyk) sein.

Der nächste Bahrenfelder Renntag findet am 3. Oktober ab 12.00 Uhr statt, wenn sich beim Jahreshöhepunkt auch ohne den Großen Preis von Deutschland in- und ausländische Spitzenpferde und -fahrer ein Stelldichein in hochdotierten Rennen geben werden.