„Es ist ein oberaffengeiles Rennen“
Ein echter Grasbahn-Fan ist Trainer Robert Gramüller, der schon zu früherer Zeit oft in Riem vertreten war und auch diesmal drei Starter vorbeischickt. Warum er das tut, hat er im Wettstar-Gespräch erzählt.

Valesco hatte kurz ausgesetzt. Er hat sich beim Anstart gut präsentiert, sollte gefördert an den Start gehen und wieder seine alte Klasse ausspielen können. Bei ihm ist fraglich, wie er auf Gras zurechtkommt. Mein Gefühl ist es, dass er es kann und dass es ihm liegen wird – aber es gibt immer Unwägbarkeiten. Wir konnten es natürlich nicht testen und daher ist es ungewiss, ob es geht. Meine Tendenz ist, dass es geht. Ich glaube, dann steht er auch über dem Feld, aber es ist keine Bank.
Indy hat schon über Gras gewonnen, der kann es. Er hat nicht ganz die Form zur Hand, die er schon hatte, deshalb fährt ihn jetzt mein Sohn einmal, um ihm ein wenig Leben einzuhauchen. Er wird ihn etwas defensiver vortragen und am Schluss schauen, wo er hinläuft, aber von der Klasse her sollte er trotzdem im Geld landen und vielleicht sogar in der Wette. Aber er wird es definitiv nicht so angehen wie sonst, dass er alles außenherum geht.
Belina Times hatte sich leider ein wenig verletzt. Ihr fehlt noch die eine oder andere Arbeit. Ich glaube, dass sie sich über Gras wohlfühlen wird, aber sie ist auch mit Vorsicht zu genießen: Sie kann alles, aber sie muss es auch auf die Bahn bringen. Das Rennen ist sehr ausgeglichen. Außer Valesco ist, so glaube ich, Victory Ares und Fortalezza DB zu beachten. Der Rest ist schon sehr ausgeglichen. Breeding of Hanke könnte von der Bahn profitieren, aber alles in allem ist es ein oberaffengeiles Rennen, und wir freuen uns alle drauf.


