„Trogir sollte mit der Bahn zurechtkommen“
Auch wenn die Anreise weit ist: Beim Bayerischen Zuchtrennen ist Michael Nimczyk Stammgast. Heuer bietet der Goldhelm in Pfarrkirchen Trogir auf und hat uns im Interview mehr über den Schweden verraten.

Wir kommen, wenn es irgendwie möglich ist und auch wenn der Weg sehr lange ist immer gerne nach Pfarrkirchen. Ich denke, dieses Jahr haben wir auch mit Trogir ein ganz tolles Pferd mit dabei.
Er ist auf dem Weg, in hundertprozentige Form zu kommen. Er hat einen guten Probelauf gemacht und den ersten Start in Berlin leicht und locker gewonnen und ich denke, er ist gerüstet für die nächste Aufgabe.
Ich glaube schon, dass er mit den Bögen zurechtkommt. Natürlich hat die Bahn ihre eigenen Gesetze, das ist so – aber trotzdem: Trogir ist ein kleines Pferd; eigentlich hat er keine Probleme mit den Bögen, und deshalb gehe ich da positiv an die Sache ran und glaube schon, dass er gut auf der Bahn zurechtkommen wird. Nach dem Heat weiß man dann natürlich noch ein bisschen mehr; aber tendenziell gehe ich davon aus, dass er keine Probleme haben sollte.
Es ist klar, dass Tyron Hill der Hauptgegner ist. Er ist voll im Saft und in Top-Form und auch ein ganz, ganz tolles Pferd, das schon viele harte Schlachten geschlagen hat. Ich denke, im Vorhinein sind das die beiden stärksten Pferde im Rennen und wir werden sehen, wie sich der Rennverlauf entwickelt und dann schauen wir, was dabei rauskommt.
Dass es kein Bänderstart mehr ist, macht es natürlich etwas einfacher, denn von der Innenbahn raus auf die Bahn über den kleinen Buckel war es für die Pferde immer ein kritischer Punkt; und dass es jetzt ein Autostart ist, ist natürlich für alle ein bisschen gerechter.


