„Pfarr­kir­chen ist eine mei­ner Lieb­lings­bah­nen“

Interview - Hast du'n Sieger?
Dienstag, 26. Mai 2026, ab 13:00 Uhr

Ronja Walter sorgte in den letzten Tagen überregional für Schlagzeilen – die deutsche Trabreit-Championesse feierte in Kopenhagen ihren 250. Trabreit-Sieg. Auch in Pfarrkirchen ist sie in einem Monté vertreten und reitet Neuf du Pape. Was ihr an der Rottal-Bahn so gut gefällt und wie ihre Chancen sind, erzählt sie im Interview.

Ronja Walter
Deutsche Trabreit-Championesse
Wie war der 250. Sieg für Sie - vor der Kulisse des Copenhagen Cups

Überhaupt den 250. Sieg zu feiern, ist im Trabreiten natürlich etwas Besonderes; und den dann noch in einem so großen und besonderen Rennen zu landen ist natürlich besonders schön – für einen so erfolgreichen und guten Trainer so ein tolles Pferd reiten zu dürfen, war für mich schon eine große Freude.

⁠Wie schafft man es, als Deutsche 250 Siege in Trabereiten zu feiern und über so viele Jahre Championesse zu werden

Das ist eine gute Frage. Ich glaube, man kann das nur schaffen, wenn man viel reist und viel auch im Ausland unterwegs ist. Ich hatte meinen Vater für die Anfangszeit, der mich toll unterstützt hat. Wir hatten sehr gute Pferde im Stall und sind auch viel gereist und waren in vielen verschiedenen Ländern unterwegs, und jetzt ist es Marcus Gramüller, für den ich in vielen verschiedenen Ländern reiten darf. Nur allein mit den wenigen Trabreiten in Deutschland ist es natürlich mittlerweile schwer.

Sie sind fast jedes Jahr in Pfarrkirchen – weshalb

Pfarrkirchen ist eine meiner Lieblingsbahnen in Deutschland. Ich freue mich da jedes Jahr drauf. Wir haben an dem Dienstag bei uns im Norden keinen Feiertag, deshalb nehme ich mir jedes Jahr die Woche Urlaub und plane das direkt Anfang des Jahres so ein.

Was gefällt Ihnen dort besonders

Ich finde das Publikum dort sehr schön. Die Stimmung ist immer super, und ich reite auch total gerne auf dieser Bahn.

Mit welchen Erwartungen steigen Sie in den Sattel von Neuf du Pape

Neuf ist ein sehr unkompliziertes Pferd, das auf der Bahn sehr gut gehen wird. Wir haben natürlich einen sehr starken Gegner im Rennen. Sollte der Trab gehen, wird es schwer, den zu schlagen, aber ansonsten sehe ich ihn auf jeden Fall unter den ersten Dreien. Der Gegner ist in meinen Augen natürlich Iathenus Day, ich denke auch, dass das der einzige Gegner sein wird für Neuf und sollte der mit dem Trabreiten gut klarkommen und der Bahn gut klarkommen unter dem Sattel, dann wird’s natürlich schwer.

Sehen wir Sie demnächst auch wieder im Ausland

Es steht demnächst ein Rennen in Italien an wahrscheinlich und dann im Juni möglicherweise Dänemark und Schweden, aber sonst ist noch nicht mehr geplant.

Expertin aus Straubing mit exzellenten Kontakten zu Aktiven aus Bayern, Deutschland und ganz Europa  Mehr...