Karrieresprung für Stuten
Die Teilnehmerinnen am Finale zum Hamburger Stuten-Cup qualifizierten sich vor zwei Wochen, und speziell die Vorlaufsiegerinnen Mille Fleurs (Michael Nimczyk) und Gloria AS (Victor Gentz) hinterließen einen hervorragenden Eindruck. Aber egal wer gewinnt: Dank der Siegprämie von 7.500 Euro, die für die Triumphatorin eine Verdoppelung oder Verdreifachung ihrer bisherigen Gewinnsumme bedeutet, wird man künftig in anderer Klasse antreten müssen. Für die mit einer Garantie von 4.000 Euro versehene Viererwette wird man vorrangig die in den Vorläufen nach frühen Fehlern noch gut zurückgekommenen Konnichiwa (Micha Brouwer) und Very Hot Pants (Marciano Hauber) berücksichtigen müssen, aber guten Gewissens auslassen kann man keine der neun antretenden Stuten.
V6 mit 8.000 Euro Garantie
Wer im Hamburger Stuten-Cup noch Chancen auf einen V6-Treffer haben möchte, muss zuvor fünf unterschiedlich schwere Aufgaben lösen, aber eine Auszahlungsgarantie von 8.000 Euro sollte Anreiz genug sein. Zum Auftakt bietet sich im 3. Rennen als stabiles Gerüst ein Dreierweg mit Herrstolle (Dennis Spangenberg), Fiobinho (Marciano Hauber) und Velten Manhattan (Micha Brouwer) an, bevor in V6-2 die frische Mariendorfer Start-Ziel-Siegerin Mirabel (Andre Pögel) vielleicht sogar eine Bankkandidatin sein könnte. V6-3 sieht das hochklassige Duell zwischen Vermithrax (Victor Gentz) und Navajo MH (Marciano Hauber), in das vielleicht auch South Carolina AS (Michael Nimczyik) und Pogba (Kornelius Kluth) eingreifen können, während im als V6-4 entschiedenen Trabreiten erneut der in Gelsenkirchen überragende Lelle A.T.M. (Emma Stolle) zum Zuge kommen könnte, aber die Zulagenpferde Russel (Marisa Bock) und Gino (Ronja Walter) im Blick haben muss. V6-5 sieht durchaus offen aus, zumal die drei Vorausfavoriten Pure Fortune (Robbin Bot), Outlander Sb (Marciano Hauber) und Tonga (Micha Brouwer) die schlechten Startplätze ganz außen erwischt haben. Die V6-Entscheidung fällt dann im Hamburger Stuten-Cup, wo alle eine Chance haben, dennoch aber die hoch eingeschätzte Mille Fleurs für viele die „Bank des Tages“ sein wird.
Comeback von Aladin und Franzosen-Duell
Nicht Bestandteil der V6-Wette, aber dennoch im Fokus stehend, sind die Rennen zwei und neun. Zunächst duellieren sich im vielleicht bestbesetzten Franzosen-Rennen der letzten Jahre die sieggewohnten Ido d’Agice (Bernd Schrödl) und Kaporal du Houssel (Victor Gentz), wobei letzterer die Revanche für die Anfang April in Mariendorf unter identischen Bänderstart-Bedingungen erlittene knappe Niederlage sucht und der aus der Pause kommende Krikri du Flot (Ronald de Beer) versuchen wird, der lachende Dritte zu sein. Die vorletzte Tagesprüfung sieht mit Aladin (Michael Nimczyk) den Star des Fünfjährigen-Jahrgangs nach halbjähriger Pause wieder am Ablauf, der vorrangig von seinen Trainingsgefährten Exploit Kronos (Robbin Bot) und Purple Rain (Micha Brouwer) geprüft wird.
Der nächste Hamburger Renntag findet am Donnerstag, 25. Juni, als Abendveranstaltung statt und offeriert mit zwei Qualifiern zum Dreijährigen-Kriterium jeweils mit 10.000 Euro dotierte Hauptrennen.


