„Wer Renn­sport wirk­lich erle­ben möch­te, soll­te nicht nur auf der Tribüne ste­hen – son­dern Teil der Geschich­te wer­den.“

Interview - Rennbahn-Talk
Jochen Stargardt über „1.000 für 1.000“: Mitbesitzer werden, Rennsport erleben!

Pferderennen aus einer ganz neuen Perspektive erleben: Im Interview erklärt Jochen Stargardt die Idee hinter „1.000 für 1.000“, einem Projekt, das neue Menschen für den Besitz von Rennpferden begeistern möchte. Er gibt spannende Einblicke in die Entwicklung von El Sur Racing, die eigene Vollblutzucht auf der Sachsenburg und stellt mit Jewel eine junge Stute vor, deren Geschichte gerade erst beginnt. Erfahren Sie, warum eine Besitzergemeinschaft für Rennsportfans so reizvoll sein kann und wie auch Sie Teil dieses besonderen Erlebnisses werden können.

Jochen Stargardt
El Sur Racing
Was steckt hinter „1.000 für 1.000“

Die Idee ist eigentlich ganz einfach: Es gibt in Deutschland ungefähr 1.000 aktive Besitzer. Wenn jeder von ihnen nur einen weiteren Menschen für den Rennsport begeistert, hätten wir 1.000 neue Besitzer.

Daraus ist Stall 1.000 für 1.000 entstanden.

Wir möchten Menschen nicht nur für den Galopprennsport begeistern, sondern ihnen einen einfachen, transparenten und gemeinschaftlichen Einstieg ermöglichen. Denn ein Renntag wird noch einmal ganz anders, wenn dort das eigene Pferd läuft.

Wie sieht das Projekt heute konkret aus

Mit Malice und All Eyes On Me haben wir bereits zwei junge Pferde im Training. Die Beteiligten werden jeweils in einer eigenen Gemeinschaft betreut und erhalten regelmäßig Einblicke aus dem Stall, Informationen zur Entwicklung und natürlich alle Neuigkeiten rund um mögliche Starts.

Uns ist wichtig, dass Besitz nicht anonym bleibt: Unsere Mitbesitzer sollen nah am Pferd und an seiner Geschichte sein.

Jewel kommt aus der eigenen Zucht von El Sur Racing. Was steckt hinter El Sur Racing und wie ist das Gestüt entstanden

El Sur Racing ist eigentlich aus meiner Leidenschaft für Pferde und später für den Galopprennsport entstanden. Auf der Sachsenburg in Thüringen haben wir zunächst einen Ort für unsere Pferde geschaffen. Aber relativ schnell entstand daraus eine größere Idee: Wir wollten Rennpferde nicht nur besitzen und auf der Bahn erleben, sondern irgendwann auch selbst züchten.

2023 haben wir mit unseren ersten rennleistungsgeprüften Mutterstuten den Grundstein für die eigene Vollblutzucht gelegt, 2024 kam unser erster Jahrgang zur Welt. Unser Ziel ist es, gesunde, harte und leistungsfähige Vollblüter möglichst naturnah aufzuziehen und ihnen die Zeit und das Fundament für ihre spätere Aufgabe zu geben.

Und genau deshalb ist Jewel für mich etwas Besonderes: Sie ist auf El Sur Racing geboren und aufgewachsen. Jetzt verlässt sie gewissermaßen ihr Kinderzimmer und beginnt den nächsten Abschnitt ihrer Geschichte – und über ‚1.000 für 1.000‘ können neue Besitzer diesen Weg mit ihr gemeinsam weitergehen.

Was ist das Besondere an Jewel

Bei Jewel bietet sich die besondere Chance, ein junges Pferd von Beginn an zu begleiten – von der frühen Entwicklung über den Weg ins Training bis hoffentlich zu den ersten Starts.

Man übernimmt also nicht einfach nur einen Anteil, sondern wird Teil einer Geschichte, die gerade erst beginnt.

Für wen ist eine Beteiligung interessant

Für Menschen, die Galopprennsport nicht mehr nur von außen erleben möchten. Man muss weder seit Jahrzehnten im Turf zu Hause sein noch allein ein Pferd finanzieren oder alle Entscheidungen selbst treffen.

Entscheidend sind Freude am Pferd, Interesse am Sport und die Bereitschaft, eine Entwicklung gemeinsam mit anderen zu begleiten.

Natürlich bleiben Rennsport und Pferdezucht mit Chancen und Risiken verbunden – genau deshalb sind Transparenz und realistische Erwartungen für uns so wichtig.

Wie erfahren Interessierte mehr

Das Angebot zu Jewel ist auf Turfmatch.de zu finden. Dort stehen die wichtigsten Informationen zur Beteiligung.

Über den eingeblendeten QR-Code kommen Interessierte direkt zum Angebot und können unkompliziert und unverbindlich Kontakt aufnehmen.

Schlusssatz

Wer Rennsport wirklich erleben möchte, sollte nicht nur auf der Tribüne stehen – sondern Teil der Geschichte werden.

Von Thorsten
Moderator, Auktionator und Journalist aus Leidenschaft