Malaky Fafa – glattgehend der Sieger
Malaky Fafa (5) geriet zuletzt in Gelsenkirchen unter Druck von Private Banker aus dem Tritt. Grundsätzlich ist der Franzose jedoch ein echtes „Schaukelpferd“, der jederzeit explodieren kann. Der Fehler im letzten Rennen wirkt erklärbar. Gegen die starke Beschleunigung des Gegners konnte er nicht mithalten, verlor den Rhythmus – und damit war das Rennen gelaufen.
Läuferisch bringt der Wallach für diese Klasse einiges mit und ist zudem vom Rennverlauf weitgehend unabhängig. Er kann sein Rennen auch außen gestalten, was in diesem überschaubar besetzten Feld ein klarer Vorteil ist.
Mit Purple Flevo (4) und Olivia Kite (6) stehen zwar zwei formstarke Konkurrenten bereit, doch beide haben ihre Grenzen. Sie wirken etwas weich und tun sich schwer, gegen stärkere Gegner das Rennen selbstbewusst von vorne zu diktieren. Zwar könnten sie hier schnell gute Positionen finden – doch gegen einen fehlerfreien Malaky Fafa sehe ich sie klar im Nachteil.
Der Schlüssel liegt einzig und allein bei Malaky Fafa selbst: Bleibt er im Trab? Die Erinnerungen an seine fehlerfreien Auftritte im Vorjahr in Hamburg und Wolvega – beide links herum – machen Hoffnung.
Er muss nicht einmal an sein Limit gehen. Mit kontrolliertem Tempo, sauberem Trab und etwas Zurückhaltung sollte er dieses Feld beherrschen können.
Die drei Disqualifikationen zuletzt werden viele abschrecken, aber für mich ist Malaky Fafa der Sieger dieses Rennens.
Euer Alexander

