Frei­tag in Gel­sen­kir­chen: Neun Ren­nen ab 17:15 Uhr

Renntag Extra - Wette des Tages
Freitag, 17. April 2026. 17:15 Uhr - Gelsenkirchen

Zu einem After Race-Renntag der ganz besonderen Art wird es am kommenden Freitag ab 17:15 Uhr kommen. Zum einen ist diese erste von zwei relativ dicht hintereinander stattfindenden Veranstaltungen im GelsenTrabPark – der kommende Renntag findet bereits am nächsten Donnerstag statt – hinsichtlich der Startzeit den diesmal erst am späten Abend terminierten drei PMU-Rennen geschuldet. Andererseits konnte aus den zusätzlichen sechs Rennen, die bei der Starterangabe zustande kamen, die schon seit geraumer Zeit anhaltende und sich erfreulicherweise immer mehr entwickelnde Zusammenarbeit mit dem Galopperlager dahingehend auf die vorübergehende Spitze getrieben werden, als dass ein Gästefahren organisiert worden ist, in dem nahezu sämtliche Größen aus dem deutschen Vollblutsport diesmal den Rennsattel mit einem Sulky tauschen werden.

Mit Trainer-Ikone Peter Schiergen und dem amtierenden deutschen Champion Henk Grewe sind die beiden erfolgreichsten Trainer des letzten Jahres ebenso mit dabei wie Champion-Jockey Thore Hammer-Hansen und Nina Baltromei, die im letzten Jahr als erste Frau überhaupt das Deutsche Derby in Hamburg-Horn gewinnen konnte und damit Geschichte schrieb.

V6-Wette mit 5.000 Euro Garantieauszahlung

Mit dem 4.Rennen, das planmäßig um 18:27 Uhr abgehen soll, beginnt am Freitagabend die V6-Wette, die mit einem Grundeinsatz von einem Euro gespielt werden kann, eine garantierte Mindestauszahlung von 5.000 Euro bereithält und deren Bestandteil auch das erwähnte Gästefahren sein wird. Nicht einfach zu prognostizieren, wer im Reigen der in diesem Metier fast ausnahmslos unerfahrenen Akteure am Ende die Nase vorn haben wird. Einziger frischer Sieger im Feld ist im V6-2 die 506 Silando (Thore Hammer-Hansen), der am Ostersonntag in Sonsbeck problemlos seine Trainingsgefährtin 509 Candy Lady S (Martin Seidl) bezwingen konnte. Die vom deutschen Trainerchampion Wolfgang Nimczyk vorbereitete 503 Keep on Nordic (Esentur Turganaaly Uulu) hatte ihre beste Phase vor ziemlich genau einem Jahr und ist beim dritten Jahresstart ebenso günstig untergekommen wie der Franzose 510 Irouleguy (Wilhelm E. Feldmann), dessen Fahrer „Kojak“ Feldmann zumindest Erfahrung im Sulky besitzt, wenngleich er seit fast 30 Jahren kein Rennen mehr gefahren ist.

Auf der Suche nach möglichen Bankpferden bieten sich somit andere Rennen an. Gleich zum Auftakt der V6-Wette wird der Lasbeker 411 Vilnius (Michael Nimczyk) ganz sicher viele Fans auf seiner Seite haben, zumal sein Sieg zum Karriereeinstand erst noch am vergangenen Sonntag weiter aufgewertet wurde.

Im dritten V6-Rennen sollte die veranlagte Italienerin 603 Infinity Wise L (Benjamin Marie) bei ihrem Jahresdebut gleich gewinnen können, wenngleich die Serienzweite 607 Sani BK (Maik Kepinski) einen vollen Erfolg mittlerweile mehr als verdient hätte.

Anschließend werden zum PMU-Auftakt im V6-4 gewiss viele Augen auf den erstmals seit der Breeders Crown wieder an den Ablauf kommenden 710 Red Fire (Jaap van Rijn) gerichtet sein, für den in der laufenden Saison noch diverse Jahrgangsrennen auf dem Programm stehen werden. Ob der aus der zweiten Startreihe abgehende Bruder des holländischen Derbyzweiten Once Again bei seinem rentrée schon gleich wieder auf Sieg gepolt sein wird? Wenn nicht, könnte man sich alternativ auch mit der seit Wochen in Top-Verfassung befindlichen 703 Looks Like Shiva (Joachim Hay), dem nun wieder barfuß aufgebotenen 706 Eagle Spav (Michael Nimczyk) oder dem vierfachen Vorjahressieger und nur selten enttäuschenden 707 Norbert Charisma (Danny den Dubbelden) beschäftigen.

Nicht ganz klar ist im Vorfeld auch das 8. Rennen, in dem zugleich die Viererwette mit einer 2.500 Euro-Garantieauszahlung angeboten wird. 809 Olympus Lobell enttäuschte seine zahlreichen Anhänger zuletzt schwer und hat einiges gutzumachen. Selbiges gilt für 804 Fire Starter (Michael Nimczyk), der gemeinsam mit der ihren Saisoneinstand gebenden und in ihrer Wiederqualifikation nach einem recht bodenkostenden Startfehler noch stark gegangenen 802 Gold Girl HB (Robbin Bot) den Championatsstall repräsentiert. Gut war am selben Tag auch das Jahresdebut von 804 Rainbow Bo (Marisa Bock), der den schnellen, aber nach wie vor nicht ganz einfachen 806 Olivander Mac (Christian Spee) klar hinter sich ließ.

Zu guter Letzt wird im V6-6 die Vincennes-erprobte, diesmal aber wieder mit Eisen antretende 902 Naikey (Michael Nimczyk) vornehmlich von 904 Liberto (Jaap van Rijn) geprüft.

Gelsentrab wünscht allen Beteiligten und Zuschauern einen erfolgreichen und kurzweiligen Freitagabend!