First Equos Jet – die Anspielerin für alle Wetten
Bei PMU-Prüfungen sucht man bekanntlich ein Pferd, das etwas Quote mitbringt. Im fünften Rennen könnte diese Rolle perfekt von First Equos Jet (3) übernommen werden. Die fünfjährige Stute hatte bei ihren letzten beiden Auftritten in Wolvega keinen optimalen Rennverlauf. Vor allem beim vorletzten Start musste sie in einer 1.600-Meter-Prüfung von ganz außen antreten, weshalb diese Leistung als Streichform zu werten ist. Beim letzten Start in Gelsenkirchen marschierte sie hingegen durch die Todesspur und wurde dennoch starke Zweite hinter Ove Schermer. Diese Vorstellung war mehr als ordentlich und sollte hier für einen Platz unter den ersten Drei reichen – mit etwas Rennglück ist sogar der Sieg möglich.
Money Shark (1) sprang zuletzt zu Beginn der Zielgeraden, als ein zweiter Platz in Reichweite war. Möglicherweise war die Tempoverschärfung in einer zuvor gebremsten Partie der Auslöser für den Fehler. Glamour As (4) gewann im neuen Quartier eine leichtere Aufgabe über 1.600 Meter souverän. Pebbles Stone (5) kommt nach rund zweimonatiger Pause an den Start, ist aber ebenfalls eine Kandidatin für die Dreierwette. Olivia Greenwood (10) geht hinter ordentlichen Beginnern ab, und Robin Bot kann ihr einen passenden Rennverlauf ermöglichen. Mit ihrer Gewinnsumme passt die Stute sehr gut in diese Prüfung und könnte durchaus für eine Überraschung sorgen.
Für mich ist First Equos Jet die klare Anspielerin für die Platzzwilling-Wette. Die vier genannten Kandidatinnen kommen als Kombi-Pferde infrage. Zwar kostet die Kombination mit allen Vieren das Vierfache, doch ich rechne fest mit einem Doppeltreffer. Ist First Equos Jet in der Wette, sollte es in jedem Fall einen Gewinn geben – mit Olivia Greenwood in der Dreierwette fiele dieser dann sogar deutlich höher aus.

