Der Weg zum Sieg führt über die Spitze
Am Sonntag richtet sich der Blick der Trabrennsport-Fans nach Mikkeli, wo über die Sprintdistanz von 1.609 Metern mit dem „St. Michel“ eines der prestigeträchtigsten Rennen Finnlands entschieden wird. Das Feld ist hochkarätig besetzt: Mit Double Deceiver (3), dem aktuellen Sweden-Cup-Sieger und Don Fanucci Zet (5) schickt das Reden-Quartier gleich zwei absolute Topstars ins Rennen. Auch Kuiper (8) bringt die Klasse für einen Sieg mit, muss von der äußersten Startnummer allerdings auf einen perfekten Rennverlauf und ein hohes Anfangstempo hoffen.
Im Mittelpunkt steht für mich jedoch Diva Ek (1). Die italienische Spitzenstute hat diesmal eine Ausgangslage erwischt, die den Unterschied ausmachen könnte. Im Vorlauf des Elitloppet musste sie den schweren Weg durch die Todesspur gehen und blieb als Dritte dennoch nicht weit hinter dem Start-Ziel-Sieger Don Fanucci Zet. Dieses Mal könnten die Karten viel günstiger gemischt sein.
Die Startnummer eins ist für Diva Ek ein echter Trumpf. Bislang startete sie nur einmal von der Innenkante – am 24. Mai 2024 in Solvalla. Damals setzte sie sich sofort an die Spitze und ließ sich diese bis ins Ziel nicht mehr nehmen. Genau dieses Szenario dürfte Trainer und Fahrer Alessandro Gocciadoro hier anstreben. Er weiß: Auf der Sprintdistanz ist die Führung bei einem Feld dieser Qualität oft schon die halbe Miete.
Alles dürfte sich deshalb in den ersten Metern entscheiden. Gelingt es Diva EK, die Spitze gegen die prominente Konkurrenz zu verteidigen, steigen ihre Siegchancen enorm. Genau diese Startphase verspricht das große Highlight des Rennens zu werden.
Mein Tipp: Verteidigt Diva Ek die Führung, ist sie für mich die Siegerin.
Das Rennen wird über PMU angeboten – und die Siegwette auf Diva Ek erscheint unter diesen Voraussetzungen äußerst interessant.
Euer Alexander

